Kubanisches Spanisch

Nuscheln! „S“ wird nur am Wortanfang gesprochen, ansonsten einfach weggelassen. Außerdem reden sie sehr nasal. Eine kleine Vorstellung davon, wie sich kubanisches Spanisch anhört, bekommt man bei folgender Übung:

„jugo de naranja“ (übers. „Orangensaft“) Eigentlich müsste man es so sprechen: j = ch in „ach“, r = Zungen-R. Die kubanische Aussprache ist eigentlich ganz einfach. Das g wird verschluckt, also weggelassen und statt j einfach durch die Nase ausatmen. Tadaaa! Jeder Kubaner nimmt sich als einen von ihren an. Fehlen nur noch dunkle Haut und der Undercut.

Eine andere Feinheit der kubanischen Sprache ist das Wort „Pinga“ (sprich P=B und G verschlucken. Und dabei schön durch die Nase ausatmen). Pinga bedeutet sowohl „gut“, als auch „scheiße“. Ob das Auto jetzt pinga oder pinga ist, kann man nur an der Betonung unterscheiden. Freudig staunend ausgesprochen bedeutet es „gut“, abfällig ausgespuckt (Wichtig: im kubanischen Worte immer durch die Nase ausspucken!) bedeutet es „Scheiße“. Vergleichbar mit dem deutschen Gebrauch von „Geht“. Wer sich bei der Deutung von „pinga“ unsicher ist, muss dem Kubaner auf die Hände sehen. Eine wegwischende Bewegung mit dem Handrücken markiert die Deutung zu „Scheiße“.

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