Toronto (Tag 1)

Der erste Tag ist ein Tag der extremen Zahlen. Um vier Uhr stiegen wir in die Bahn, um zum Flughafen zu fahren. Dort müssten wir gleich das erste Unglück feststellen: Ladeadapter vergessen. Weil wir einen Großteil unserer Infos digital haben, brauchen wir Strom. Und jetzt kommt die nächste extreme Zahl: Ladeadapter können am Flughafen ganz schön teuer werden…

Der Flug nach Zürich war top! HH – ZUR in nur einer Stunde. Wo hat man das schon mal. Und Check-In vor Alpenpanorama ist auch klasse.

Dann Langstreckenflug nach Toronto. Die nächsten extremen Zahlen. Wir sind zwar um 9:30 Uhr losgeflogen und noch am selben Tag um 12 Uhr angekommen, aber dazwischen liegen fast 9 Stunden.

In Toronto erwarteten uns Schnee, Wolken und: -11 Grad. Das ist für die Jahreszeit wohl normal. Obwohl die Zeitungen sich über die Temperaturen der letzten Woche in Kanada lustig machen. Es gab wohl Gegenden hier, wo letzte Woche -29 Grad waren. Das waren wohl 6 Grad weniger als zur gleichen Zeit am Nordpol. Da sind wir mit -11 doch noch zufrieden. Obwohl die auch echt beißen.

Dann waren wir noch auch dem CN-Tower. Das mittlerweile zweithöchste Gebäude der Welt. Bei guter Sicht kann man von hier wohl auch die Niagarafälle sehen. Wie sahen zunächst nur Milchglas, also Schneedunst. Aber dann klärte das Wetter etwas aus und Toronto zeigte sich von seiner schönsten Seite. Ist wirklich eine schöne Stadt. Und ich habe noch nie so freundliche Leute getroffen, wie hier. Also wenn man Winter mag, dann empfehle ich die Stadt wärmstens. Wirklich klasse! Aber für mich war es leider nicht Liebe auf den ersten Blick… sie ist mir zu kühl.

Jetzt sind wir im Zimmer und warten darauf, dass jemand das Bad freigibt. Um 4 Uhr geht es wieder raus.